| Ludwigskrug |
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Hier begegnen sich Gemeindemitglieder und Gäste nicht nur sonntags, sondern auch unter der Woche, z. B. am Montagabend, wenn sich die Theatergruppe und der Caritas-Arbeitskreis hier treffen. Auch nach der Chorprobe des Kirchenchors oder nach Elternabenden werden die trockenen Kehlen hier wieder geschmiert und Gesprächsfäden weiter gesponnen. Es riecht schon nach selbstgebackenen Waffeln beim Betreten der Räume im Untergeschoss des Gemeindezentrums von St. Ludwig. Man ist überrascht von dem großen, hellen Gastraum und der freundlichen Bewirtung hinter dem professionellen Thekeneinbau. Hier hat die Gemeinde eine Begegnungsstätte, die eine lange Entstehungsgeschichte hinter sich hat. Nach dem Neubau des Gemeindezentrums 1964 durfte die Jugend die unausgebauten Kellerräume für ausgelassene Feten in Beschlag nehmen. Die erste Ausstattung bestand aus einer mit alten Möbeln zusammen gestellten Theke und einer Musikkabine aus alten Brettern. Zunehmend trafen sich auch andere Gruppen der Gemeinde unter der Woche hier. Der damalige Schulhausmeister Werner Dahlke übernahm ehrenamtlich die Bewirtschaftung. Der steigende Getränkeumsatz ließ die Kneipenwirte der Umgebung jedoch argwöhnisch werden und so wurde eine offizielle Verpachtung unter dem amtlichen Namen “Kantine St. Ludwig” erforderlich. Während es den umliegenden Kneipen langsam besser ging, wurde die Kantine wieder von verschiedenen Ehrenamtlichen übernommen – und war irgendwann pleite. Um 1976 übernahmen Kaplan Heribert Spickenboom und Reinhard Moldrzyk ehrenamtlich die Bewirtschaftung. Der Keller wurde in “Begegnungsstätte der kath. Pfarrgemeinde St. Ludwig” umbenannt und der besagte sonntägliche Frühschoppen eingeführt. Die Gruppen der Gemeinde waren für Öffnung und Ausschank zu den Öffnungszeiten zuständig. Die Abrechnung, Aufsicht und der Einkauf lagen weiterhin in einer Hand. Überschüsse aus dem Getränkeverkauf wurden zum einen als Rücklage ausgeschüttet. Ende 1999 erhielt die “Begegnungsstätte” ihr jetziges Gesicht mit neuer Möblierung, Wand- und Deckenverkleidungen, Beleuchtung und den neuen Theken, die nun auch den hinteren Raum in die Bewirtschaftung mit einbeziehen. Nun bewirtet Frau Jolanda Sobczyk die Gäste. Der Wandel wurde auch durch den neuen Namen “Ludwigskrug” deutlich, der aus Vorschlägen der Gemeindemitglieder ausgewählt wurde. Außerhalb der regelmäßigen Öffnungszeiten kann der Raum für circa 70 Personen auch für geschlossene Veranstaltungen von Gruppen oder Einzelpersonen der Gemeinde genutzt werden. Näheres dazu erfahren Sie im Pfarrbüro. |
Sonntags nach der Messe um 10.30 Uhr
– schnell nach Hause? Oder doch lieber
noch auf einen Plausch mit Freunden,
ein Gespräch mit dem Nachbarn und
dazu einen Kaffee oder ein Kaltgetränk?
Na, dann gehen wir doch noch zum
Frühschoppen in den “Ludwigskrug”!