Liebe Gemeinde,

ein erstaunlicher Effekt der Corona-Pandemie: Menschen machen sich gegenseitig auf witzige und kreative Weise gegenseitig Mut. Wie wäre es z. B., ein eigenes Lied für bzw. gegen Corona zu schreiben? Mit den modernen Medien von Smartphone und Computer ist so etwas ja schnell aufgenommen.

P. Maximilian und ich haben beschlossen, gewissermaßen in Vorleistung zu gehen und haben bereits ein Lied eingespielt:

>> St. Ludwig-Lied von P. Maximilian und P. Damian (klicken zum Anhören)

Wenn Sie auch Lust haben: Texten Sie doch etwas und schicken Sie es an d[dot]bieger[at]sanktludwig[dot]de. Es wird dann hier veröffentlicht.

Ihnen Gottes Segen – Bleiben Sie gesund!

P. Damian


Der Corona – Song
(Melodie: Pescador de hombres)

1.) Die Straßen liegen still und verlassen – manchmal hastet nur stumm wer vorbei.
Corona-Zeit? Wie lange noch?

Ref.: Nur Mut! Gott wird Freude neu schenken. In Gemeinschaft werden Leben wir feiern. Voller Staunen werden wir uns erzählen, wie durch diese schlechte Zeit er uns trug.

2.) Die Menschen hamstern ganz irre Sachen: Reis, Mehl und Nudeln – und Klopapier.
Das Rücksichtnehmen hat abgedankt! …. Ref.

3.) Dem Schulhof fehlt nun Kinderlachen; Geschrei und Trappeln sind längst verhallt.
Der Kitaflur bleibt menschenleer. …. Ref.

4.) Die Kirche gibt´s nur im Livestream – Das war mal früher ein Faschings-Witz.
Corona- Zeit bringt neue Wege! … Ref.

5.) Die Brüder in Quarantäne – doch ist auch einer schon wieder frei.
Heil´ge Corona steht du uns bei. … Ref.

6.) Doch dann: ein große Seufzer – dann ist der Spuk auch wieder vorbei!
Wir öffnen Türen und unsre Herzen. … Ref.


O Herr, wir haben’s grade schwer,

so richte doch dein Auge her

auf deine Welt, die Du so schön erschaffen.

Corona heißt der Virus klein,

der Schaden könnt nicht größer sein,

er will uns sicher alle hinwegraffen. – Halleluja

Aus großer Furcht vor Tod und Pein,

macht zu die Tür und schließt Euch ein

und seid misstrauisch allen, die sich treffen.

Schließt Gasthaus, Kirche und Moschee,

schließt Gott aus eurem Leben, o je,

so ist der Mindestabstand einzuhalten. – Halleluja

St. Ludwig ist schon auch bald zu,

der Gottesdienst uns fehlen tut,

das Ritual, die altbekannten Töne.

Doch nicht nur das, was weiß man nicht,

die Franziskaner hat’s erwischt,

sie müssen alle in Quarantäne. – Halleluja

Doch wie ein Licht in dunkler Nacht,

so ist die Hoffnung plötzlich aufgewacht,

wir wissen: Gott lässt uns niemals alleine.

Es blüht die Welt und Ostern naht,

der Heiland stirbt, und für uns aufersteht,

damit für uns alles kommt wieder ins Reine. – Halleluja

So seien wir voll Zuversicht,

dass bald ein Pater wieder spricht,

wir werden nach Sankt Ludwig pilgern alle.

Ob mit Norbert, Josef, Damian,

mit Severin oder Maximilian,

wir werden Gott feiern mit großem Jubelschalle. – Halleluja

von Barbara Klaus-Cosca