Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergißt über sie alle Laster.

Martin Luther

Wie alles begann

„Singflut“ – hinter diesem augenzwinkernden Namen verbirgt sich unser kleiner aber besonders feiner Gemeindechor für geistliches und weltliches Repertoire. Mitte der 1980er-Jahre wurde er von P. Dietmar Brüggemann OFM im Rahmen der Firmvorbereitung als „Junge Schola“ speziell für die Interpretation des Neuen Geistlichen Liedes gegründet. Schon bald entwickelte sich die Gruppe zu unserem heutigen gemischten Chor weiter, der vor allem bei Jugendgottesdiensten oder Gemeindefesten auftrat und sich schließlich 1991 den Namen „Singflut“ gab.

Machet die Tore weit!

Mit unserem ersten eigenständigen Konzert im Mai 1994 stießen wir die Tore zu neuem Repertoire in Form von anspruchsvoller geistlicher und weltlicher Chorliteratur auf. Unseren Wurzeln treu geblieben gestalten wir aber bis heute jedes Jahr mit großer Freude den Firmgottesdienst und weitere Messen in St. Ludwig. Wir sind um die 35 Sängerinnen und Sänger im Alter von 17 bis 66 Jahren, die gerne und in guter Stimmung gemeinsam Musik machen, und proben immer donnerstags von 19:30 bis 21:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Gemeinde. Neuen Chormitgliedern steht die Tür zu den Proben jederzeit offen, vor allem brauchen wir wie alle Chorgruppierungen Tenöre!

Musikalische Meilensteine

Die Mitwirkung bei einer CD-Aufnahme zum 100-jährigen Bestehen von St. Ludwig 1997, Konzertreisen nach Münster, Hildesheim und Halberstadt, mehrere weltliche Konzerte im Thomas-Morus-Saal, die Aufführung von Händels „Messiah“ in englischer Sprache und ein Konzertprogramm mit Werken von Fanny Hensel waren wichtige Meilensteine unserer Chorgeschichte. Hinzu kam die vielfältige Gestaltung von Festgottesdiensten und Konzerten mit dem Kirchenchor St. Ludwig, bei denen wir schon oft gemeinsam über uns hinauswachsen konnten.

Neue Herausforderungen

30 Jahre lang haben wir unter der Leitung von Norbert Gembaczka gesungen, nun blicken wir mit seinem Nachfolger Jacobus Gladziwa gespannt neuen Herausforderungen entgegen. Gemeinsam möchten wir das Chorprofil neben der Pflege des bestehenden Repertoires durch die Neueinstudierung von Werken aus dem liturgischen und dem weltlichen Bereich schärfen. Aktuell arbeiten wir intensiv am „Magnificat“ von John Rutter und an der Wiederaufnahme des „Stabat Mater“ von Giovanni Pergolesi.

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