Vereinzelt sind wir nichts, vereint können wir alles.

Allererster Spendenaufruf von 1893

Nach 120 Jahren ist unübersehbar, wie der Zahn der Zeit von außen an St. Ludwig genagt hat. Es ist höchste Zeit für eine denkmalgerechte, nachhaltige Außensanierung zur Erhaltung der Kirche. In den kommenden Jahren werden in zwei Bauabschnitten der Turm, das Dach und die Fassaden des Querschiffs mit dem Nord- und dem Südportal saniert. Danach sollen die Westseite mit dem Haupteingang und die Ostseite mit dem Chor restauriert werden.

Finanzierung

Bis Sommer 2020 werden in zwei Bauabschnitten der Turm, das Dach und die Giebel des Querschiffs (BA 1a) und dessen Fassaden mit dem Nord- und dem Südportal (BA 1b) saniert. Später sollen in weiteren Bauabschnitten die Westseite mit dem Haupteingang und die Ostseite mit dem Chor restauriert werden.

Die Kosten für Bauabschnitt 1a und 1b sind mit knapp 1,9 Millionen Euro veranschlagt. Der Bund hat Mittel in Höhe von 313.000 Euro zugesagt. Von den übrigen fast 1,6 Millionen Euro trägt das Erzbistum nur die Hälfte. Das Landesdenkmalamt beteiligt sich, und die Jenke-Stiftung St. Ludwig schießt insgesamt 400.000 Euro zu. Aus den Rücklagen der Pfarrei werden 125.000 Euro dazukommen. Den restlichen Betrag der Finanzierungssumme in Höhe von 274.000 Euro muss die Gemeinde durch Spenden und Benefiz-Aktionen seit 2017 selbst aufbringen.

Finanzplan 1. Bauabschnitt

Patensteinaktion erfolgreich zu Ende gegangen

St. Ludwig hat, wie alle Berliner Kirchen der Backsteingotik des ausgehenden 19. Jahrhunderts, nicht wie die gotischen Sandsteinkathedralen in Köln oder Freiburg seit dem Mittelalter eine eigene Dombauhütte, die fortlaufend für den Ersatz reparaturbedürftiger Bauteile und Schmuckelemente sorgt. Erst die Begehung durch die Architekten 2017/18 stellte den Bedarf an ca. 31.000 erneuerungswürdigen Steinen am Turm und an den Quergebäuden fest. Diese wurden extra für unsere Kirche in ca. 70 unterschiedlichen Formaten in der historischen Neuen Ziegel-Manufaktur in Glindow südlich von Potsdam „gebacken“.

Eine exklusive Auswahl der Schönsten hatten wir seit 2018 als „Patensteine“ in vier Preiskategorien von 50 bis 200 Euro angeboten. Tatsächlich fanden gerade die drei teuersten und in geringerer Stückzahl verbauten Ziersteine den größten Zuspruch bei den Paten, die ‚ihren‘ Stein gerne in der Fassade von St. Ludwig verewigt wissen wollen.

Bis Dezember 2019 haben 112 Spender die Gelegenheit genützt und die Patenschaft für 181 Ziersteine erworben und an Menschen verschenkt, denen St. Ludwig genau so am Herzen liegt wie ihnen. Mit dieser Patensteinaktion allein sind 25.350 Euro zusammengekommen.

Herzlichen Dank, dass Sie mitbauen und Teil von etwas Großem sind!

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